Neue Arbeiten von:
Patrizia Aleardi
Sibylle Berbig-De Boni
Ada Grüebler-Tribò
26. März bis 5. Juni 2026
Impressionen von der Vernissage



Die Ausstellung versammelt drei künstlerische Positionen, die in ihrer Eigenständigkeit wurzeln und gerade im Zusammenspiel ihre besondere Resonanz entfalten. In der Abstraktion finden die Künstlerinnen eine gemeinsame Sprache, die weniger auf Darstellung als auf Verdichtung, Erinnerung und Empfindung zielt.
Ihre Werke sind geprägt von erdnahen Farbräumen und einer ausgeprägten Materialität. Pigmente, Sand, Wachs und vielschichtige Farbaufträge strukturieren die Bildoberflächen und verleihen ihnen eine physische Tiefe. Die Formen erscheinen reduziert und zugleich vieldeutig – sie evozieren Landschaft, Spur und Zeichen, ohne sich festzulegen.
Natur wird dabei nicht als Motiv verstanden, sondern als innerer Bezugspunkt. Ebenso bildet Italien für alle drei einen wiederkehrenden kulturellen und atmosphärischen Resonanzraum, dessen Licht, Topografie und Geschichte in den Arbeiten nachhallen.
Im Dialog offenbaren die Werke feine Korrespondenzen und Spannungsverhältnisse. Unterschiede treten hervor, ohne das Verbindende aufzuheben. So entsteht ein vielschichtiges Gefüge, in dem sich die einzelnen Positionen gegenseitig erweitern und verdichten – getragen von einer gemeinsamen Sensibilität für Material, Farbe und Form und der Kraft ihrer Synergie.
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